14.11. Antifa heißt Anruf

buchpräsentation

Buchpräsentation mit der Soligruppe der Gefangenengewerkschaft

Antifa heißt Anruf – Organizing als Strategie gegen Rechts
von Dana Fuchs und Christoph Muck

Donnerstag, 14. November, 19:30 Uhr

Breite antifaschistische Proteste sind wichtig, benötigen allerdings immer eine Verankerung in der Nachbarschaft, auf dem Fussballplatz oder im Jobcenter. Organizing-Konzepte bieten eine gute Chance, mit Menschen solidarisch und auf Augenhöhe in ihrem Alltag kleine bis größere Veränderungen zu ermöglichen. Vorgestellt werden sechs verschiedene linke Gruppen und die Chancen, Schwierigkeiten und Handlungsmöglichkeiten ihrer politischen Arbeit. Das Buch zielt schließlich auf eine solidarische Gesellschaft ab, die sich erfolgreich gegen extrem Rechte, deren Hetze und Strategien wehren kann.

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12.11. feminist-punk musical

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Tuesday 12. november – 19:30 film screening

Stabat Mater Dolorosa/Musical about Death and the Maiden

This Musical based on the album „Stabat Mater Dolorosa“ from polish feminist-punk/performance duo SIKSA.
It is a performative dream of making a movie come true, where both the dream and the movie are like chewing gum that has been tasteless for too long. A nostalgic invitation to a dancing story about a girl returning to her childhood, when she dressed up as different women using her mother’s wardrobe, and all the roles she played were to please herself. This film is a tool for reconstructing the scenes from the youth, as well as a baroque farewell to all the glitter and unicorns. Stabat Mater Dolorosa is like a bayonet slashing through modern times. She gives us micro-performances with all her body, and at her own risk. SIKSA’s music is the scenario rejected, grinded, spat out, negated and intensified by the characters. Piotr Macha’s camera is one of the murder weapons that SIKSA would like to use to fuck up the modern reality. It’s a language of art that SIKSA has been using almost unnoticed since 2014. A gun, a girl and death – those are the times we live in.

Directed: Piotr Macha + SIKSA
Script: Stabat Mater Dolorosa
Cast: Check yourself
Production: Hardcore DIY

SIKSA
Siksa (Alex Freiheit: scream and lyrics & Piotr Buratyński: bass guitar noises) is the most divisive Polish artist in recent memory, whose radical and brutally honest performances are smashing the patriarchy one gig at a time. Coming from punk, literary and theatre backgrounds, her shows dissect the Polish consciousness. To quote her own words, she’s a girl on a mission.

Bandcamp: https://siksa.bandcamp.com/

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Kommt zum Räumungsprozess! Syndikat bleibt!

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Das Syndikat hat einen Termin für den Räumungsprozess:

29. Oktober 2019 | 12:00 Uhr | Raum 126 | Landgericht Berlin (Tegeler Weg 17-21, Moabit)

+++ Vormerken, Urlaub nehmen, Krankheit planen: Kundgebungen am Tag der Gerichtsverhandlung vor dem Gericht und im Schillerkiez +++

Mehr Infos hier.

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der Oktomber im Cralle

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15.10.Vortrag und Diskussion

Was macht die Revolution in Rojava zu einer Frauenrevolution?

Dienstag, 15. Oktober – 19:30 Uhr

gemeinsamkämpfen

Welche konkreten Schritte zur Umsetzung des demokratischen Konföderalismus werden gemacht und welche Schwierigkeiten ergeben sich dabei? Eine Delegation der feministischen Kampagne Gemeinsam Kämpfen war in Nord-/Ostsyrien und lädt zu einer Diskussion um die neuesten Entwicklungen ein. Eindrücke und Erfahrungen aus den neu befreiten Gebieten werden geteilt und über die Bedeutung der Entwicklungen diskutiert.

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3.10. Hände weg vom Wedding – Solitresen

Tresen im Oktober: Im Schatten des Mauerfalls – Rassistische Mobilisierung und Migrantischer Widerstand

hwvwokt

1989 – Was für die einen Begrüßungsgeld, Reisefreiheit und das Versprechen auf „Blühende Landschaften“ bedeutete, hieß für die anderen Ziel von rechten Übergriffen und Anschlägen zu werden. Der Mauerfall beflügelte nicht nur das nationale Hochgefühl der Durchschnittsdeutschen, sondern auch derjenigen die in der „Wiedervereinigung“ wieder eine Chance auf ein Großdeutschland in den Grenzen von 1937 sahen. Mit unserem Filmabend am 3. Oktober 2019 wollen wir die Sichtweisen der Menschen beleuchten, die für die Einheitswerdung des Deutschen Kollektivs mit Gewalt ausgeschlossen werden sollten: Gastarbeiter*innen in Ost und West und deren Kinder.

Der Film „Aufenthalt im Widerstand“ (1991) berichtet von verschiedenen rassistischen Morden u.a. an Ufuk Şahin in Reinickendorf. Zugleich erzählt der Film davon wie sich migrantische Jugendliche gegen den zunehmenden Naziterror zur Wehr setzen.

„Kämpfen lernst du auf der Straße“ (1991) portraitiert viele der damals relevanten Jugendgangs wie die 36 Boys aus Kreuzberg oder die Panthers aufm Wedding. Es geht um ihre Rassismuserfahrungen und den Zusammenschluss der Jugendgangs gegen den stärker werdenden rechten Straßenterror.

Kommt also vorbei und lasst uns in solidarischer Atmosphäre diesen Abend verbringen. Beide Filme zusammen laufen insgesamt etwa 60 Minuten. Außerdem gibt es traditionell den Soli-Cocktail „Roter Wedding“ (auch unalkoholisch) um unsere Arbeit direkt zu unterstützen. Anlässlich der diesjährigen Einheitsfeierlichkeiten wird es wieder eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto „Deutschland ist Brandstifter!“ am 9. November 2019 geben, mehr erfahrt ihr hier.

03.10.19 | 20 Uhr |

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22.10. Reproduktive Gerechtigkeit im deutschen Kontext

reproduktive gerechtigkeit
Dienstag, 22. Oktober – 19Uhr

 

Mehr als pro choice? Reproduktive Gerechtigkeit im deutschen Kontext

Der deutsche Mainstream-Feminismus schließt viele von uns aus mit der Art und Weise, wie Politik zu den Themen Körper, Reproduktion und Sexualität gemacht wird. Die alltäglichen, politischen Kämpfe marginalisierter Communities finden sich (zumindest teilweise) nicht in den Forderungen feministischer Plattformen und Bündnisse widergespiegelt.

Das Konzept Reproduktive Gerechtigkeit wurde 1994 von Schwarzen Feministinnen in den USA entwickelt und ermöglicht eine intersektionale Perspektive auf Reproduktion und Bevölkerungspolitik – aufbauend auf den Analysen von Frauen und Queers of Color, Frauen und Queers der Arbeiterklasse, be_hinderter Frauen und Queers, Frauen und Queers die jenseits der Cis-Hetero-Norm leben und allen, die zu mehreren der genannten Communities dazugehören.

Wir wollen mit euch darüber ins Gespräch kommen, was Reproduktive Gerechtigkeit im Kontext der BRD bedeuten könnte. Wie können wir die Perspektiven marginalisierter Communities auf Körper, Reproduktion und Sexualität zum Ausgangspunkt unserer politischen Arbeit und Vernetzung machen?

Als Diskussionsgrundlage möchten wir ein Projekt vorstellen, das Einblicke in die Perspektiven verschiedener selbstorganisierter Gruppen auf das Thema Reproduktion gibt. Dabei werden wir insbesondere auf die Kämpfe von Schwarzen Frauen und Frauen of Color in Berlin eingehen.

Anschließend wird es Raum für Austausch geben – Welche Bedarfe nehmen wir in unseren Umfeldern und politischen Kontexten wahr?

Moderation:

Anthea Kyere forscht zu Aktivismusformen feministischer BPoC Gruppen in Berlin und ist in linken feministischen Zusammenhängen organisiert

Valle Mazzaferro ist Mit-Initiator eines Projekts zu Reproduktiver Gerechtigkeit und organisiert sich in queerpolitischen Zusammenhängen

Barrierefreiheit:

Das Café Cralle verfügt über zwei Schienen als Rampe für die zwei Stufen am Eingang, die Toilette ist nicht rollstuhlgerecht. Die nächsten öffentlichen City Toiletten befinden sich am Leopoldplatz.

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.

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Pubquizz – verlegt

herminecrossed

Das Cralle Pubquizz muss diesen Samstag leider ausfallen. Warscheinlich wird es im Oktober nachgeholt. Wir sagen Bescheid.

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17.9. Pro Choice Do it yourself

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und Fembroidery laden ein zum
feministischen Sticken. In Einstimmung auf die diesjährigen Proteste gegen den Schweigemarsch der Abtreibungsgegner*innen am 21.09. in Berlin.
Wann: Dienstag, den 17. September um 19:00 Uhr
Wo: Café Cralle
pro choice workshop stickerei

Die Künstlerin Fembroidery wird uns dabei mit ihrer Kreativität und ihrem Know-How zur Seite stehen. Wir freuen uns, mit euch zusammen der ein oder anderen Lieblingsklamotte eine feministischen Touch zu geben! Außerdem gibt es natürlich Material und Infos zur Demo am 21. September.

Da die Teilnehmer*innen-Anzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter: hallo@fembroidery.de

Falls ihr nicht euere eigenen Klamotten besticken wollt, sondern einen Rahmen verwenden wollt, wie im Bild, bitten wir um einen Unkostenbeitrag von 5 Euro.

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MUTTER – Hörstück Ausstellung

 

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Vom 4. Bis zum 14. September gibt es bei uns das Hörstück MUTTER von
Frankenfeminist*Fuse zu hören.

MUTTER ist ein experimentelles Hö rstü ck, das die Ideale, Mythen, Unterdrückungen und
Geschichten rund um den Mutterbegriffdekonstruktiv und schlaglichtartig beleuchtet.
Interviews, Gedichte, Musik, kö rnige Handyaufnahmen und Gesprä chsfetzen werden
assoziativ zusammengesetzt und so in einem vibrierenden Verhä ltnis zu anderen
Geschichten zum Schwingen gebracht. Dabei entsteht ein unmoderiertes Kaleidoskop
von Stimmen und Klang; eine unkommentierte mehrperspektivische Collage.
Dauer: 46 Minuten zum Nachhö ren: https://soundcloud.com/user-825434584
FRANKENFEMINIST*FUSE
FrankenFeminist*Fuse ist ein Berliner Zusammenschluss, der den Anspruch hat, eine
intersektional- feministische Praxis durch kollaborative künstlerische
Auseinandersetzungen zu entwickeln. Inspiriert von der feministischen DIY-Kultur,
versucht FFF einen machtkritischen und empowernden Prozess zu verwirklichen, der
sich auch im Ergebnis des gemeinsamen Schaffens zeigt. In diesem Kontext beschäftigt
sich FrankenFeminist*Fuse außerdem mit Sound als Medium für Storytelling.
Derzeit arbeitet FFF an einem neuen Audioessay: ein Horror-Hörspiel zur Erforschung
und Darstellung von Angststörungen.
Kontakt:
www.frankenfeminist.org
frankenfeminist@riseup.net

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