4.12. Filmscreening Queerfeminist Futures OmU(engl)

4. Dezember 2022, 19:30 Uhr, mit anschließender Diskussion

Muster mit Spiralformen in gelb und blau mit Veranstaltungstitel

+++ english below +++
Sprache: deutsch mit englischen Untertiteln

Tief in deinen Gliedern sitzt
Die Scham.
Nahezu unberührt durch deine Ideale
Formt sie unsere Körper

Wir weisen sie ab, sie nimmt ein

Doch
Wir schließen uns
Wir öffnen uns
Wir schütteln uns

Wir tanzen im Widerstand
Immer schamloser
wir geben ihr Raum, sie wird klein
Wir nehmen sie ein

Wir werden beweglich, flüssig und formlos
Wir imaginieren uns utopisch,

Damit wir durch die radikale Formulierung
Gemeinsam belebt werden können

In dem komplett unabhängigen und selbst finanzierten Filmprojekt mit dem Titel „Queerfeminist Futures“ erforschen die ethnologischen Erschaffer:innen Franzina Braje und Wiebke Riedel, grob gesagt, was Queerfeministinnen wollen und warum. Dafür reflektieren sieben Kollaborateurinnen im ersten Teil des Films in einer kollektiven Schamperformance ihre persönliche Scham, sich selbst und ihre Haltung zu ihrem Körper, Geschlecht, Sexualität und Identität. Mit abstrakten künstlerischen Mitteln stellen sie gemeinsam dar, wie sie schon heute der patriarchalen Scham mit Widerstand und Transformation begegnen. So können im dritten Schritt des Prozesses gemeinsame queerfeministische Zukünfte radikal imaginiert werden, um diese lebbar zu machen.

!Triggerwarnung!:
Erwähnungen und/oder performative Darstellungen von mentaler, physischer und sexualisierter Gewalt, Blut, Sex, körperdysmorpher Störung, Queerfeindlichkeit und Sexismus.

English translation:

sitting deep in your limbs
The shame.
Almost untouched by your ideals
shaping our bodies

We reject it, it takes us up

Yet
we close
we open
We shake

We dance in resistance
more and evermore shameless
we give it space, it becomes small
We take it up

We become agile, fluid and formless
We imagine ourselves utopian,

So that we, through the radical formulation
Can be revived alive together

In the completely independent and self-financed film project entitled „Queerfeminist Futures“, the ethnological creators Franzina Braje and Wiebke Riedel explore, broadly speaking, what queerfeminists want and why.
In the first part of the film, seven collaborators reflect on their personal shame, themselves and their attitude towards their body, gender, sexuality and identity in a collective shame performance. Using abstract artistic means, they show together how they are already countering patriarchal shame with resistance and transformation. In the third step of the process, shared queer-feminist futures are able to be radically imagined in order to make them livable.

!Trigger Warning!:
Mentions and/or performative depictions of mental, physical and sexual violence, blood, sex, body dysmorphic disorder, queerism and sexism.

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