“Flüchtling”…

“Weit weg vor dem Tod geflüchtet,
aber unsere Leben hinter uns gelassen ..
Weit weg von unserer Vergangenheit geflüchtet,
aber unsere Zukunft hinuns gelassen..

Weit weg von zu Hause, Richtung Hoffnung gerannt..

Aber auf der Flucht gab es keine Zeit diese Last
zu tragen..und aus diesem Grund haben wir auch
unsere Hoffnung aufgegeben, sowie wir auch alles
aufgegeben haben, was wir nicht tragen konnten..
unsere Friedhöfe, unsere Häuser, unsere Heime,
unsere Bäume und unsere Blumen…

Flüchtend..
gab es Angst, Blut und Tot hinter uns..
vor uns aber nichts..auch keine Zeit..
Rennend Richtung Leere, nichts, ohne Zeit..

Irgendwo in unserem Herzen und unserem Gedächtniss,
in der versteckten Tiefe unserer Seele haben wir gespurt,
dass diese Flucht noch schrecklicher war, als da zu bleiben,
wo wir lebten.
Aber es gab keinen Ausweg..wir haben auch den Glauben
verlassen
.
Ab jetzt, egal wohin wir gehen, werden wir Fremde, Gäste,
Umherrirende an fremdem Orte sein.
Und auch wenn alle von uns unterschiedliche und
besondere Menschen sind, teilen wir den gleichen Namen “Flüchtling”…
Wer hat den Mut unser unzähliges Leid zu verstehen…”

„anonym“

villa amalias 1998 athen

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