der Juli im Café Cralle

juli Kopie

„Argi Izpiak Iluntasunean – Ein Lichtstreif in der Dunkelheit” Solidarität mit der Selbstverwaltung in Errekaleor Bizirik

Errekaleor (Baskenland) ist eine der größten besetzten Gemeinden in Europa. In ihr leben und arbeiten mehr als 150 Menschen. Die Struktur besteht aus der Selbstverwaltung einer eigenen Bäckerei, einer Bibliothek, einem zwei Hektar großen Gemüsegarten sowie einer Druckerei. Das kommunale Leben orientiert sich an Ratsbeschlüssen welche in Versammlungen kollektv erarbeitet werden und ist horizontal organisiert. Die Nachbarschaft, ein altes Arbeiter*innenviertel der 1960er Jahre, befindet sich in der Stadt Vittoria-Gasteiz und diente dazu Arbeitsmigrant*innen auf spanischem Staatsgebiet anzusiedeln. Aufgrund aggressiver Immobilienspekulationen, befördert und geduldet durch die Stadtverwaltung, verwandelte sich die Nachbarschaft zunehmend in eine Geisterstadt. Die Folge: massenhafter Leerstand.
Doch im Jahr 2013 besetzen 10 Studenten das erste Haus. Das staatliche Unternehmen “Ensanche 21”, welches das gesamte Gelände erwarb, sowie das Stadtparlament wollen Errekaleor räumen und die dort lebenden Menschen auf die Straße setzen. Wie real diese Bedrohung für die Nachbarschaft ist, zeigt der letzte Angriff der Polizei am 18. Mai dieses Jahr. Trotz großer Solidarität und Blockadeaktionen, wurde durch ein riesiges Aufgebot das Gemeindezentrum von der Stromversorgung abgeschnitten. Ein alarmierendes Signal für den Kampf vor Ort und den Fortbestand der selbstverwalteten Infrastruktur, also das kommunale Leben der Bewohner*innen.

Im Laufe des Vortrags wird eine ehemals in Errekaleor beteiligte Person die Geschichte dieser Gemeinde schildern, Einblicke in den lokalen Organisierungsprozess geben und Perspektiven des andauernden Kampfes aufzeigen.

Mehr Infos: errekaleorbizirik.org https://twitter.com/Errekaleor

20.7. ab 20:00 Uhr: Soli-Abed

Friedel bleibt in unseren Herzen!

Trotz wunderschönem Widerstand haben sie es geschafft, unsere geliebte
Friedel zu räumen. Aber wir werden nicht vergessen. Weder die brutale
Räumung der Cops, noch ihre Prügelattacken und Schikanen. Und vorallem
werden wir die wunderbaren Menschen nie vegessen die sich solidarisch
gezeigt haben, die den Kiezladen bis zuletzt verteidigt haben und all
die Leute die seit Monaten, seit Jahren ihr Herzblut hinein stecken.
Lasst uns für die Menschen da sein die Dank der widerlichen Räumung
unter Repression leiden. Es wird teuer, gemeinsam trägt sich das besser!

Deshalb wollen wir am 20.7. ab 20 Uhr irgendwas auf unserem Beamer
zeigen und davor, dazwischen und danach in Erinnerungen schwelgen
während wir nebenbei Soligetränke genießen. Vielleicht gibt es auch noch
hübsche Bilder zu ergattern.

Kommt rum, wir freuen uns auf euch!

…….Soliversteigerung „Der Tag danach-30 Jahre 1. Mai“

Lange haben die Fotos unsere Wände geschmückt, jetzt suchen sie ein
neues Zuhause. Gegen Spende könnt ihr die Bilder ersteigern und damit
noch was Gutes tun. Die Einnahmen gehen an das Kiezhaus Agnes Reinhold.
Wie immer auch mit leckeren Getränken aus eurer Lieblingskneipe

 

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